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Die Geschichte unseres Gasthofes

Die Grundfläche auf der sich heute unser Gasthof befindet, war zur Zeit des ehemaligen Klosters Steingaden Teil eines kleinen klösterlichen Hopfengartens.

Im Zuge der Säkularisation in Bayern im Jahre 1803 und der damit verbundenen Auflösung des Klosters, gingen alle Gebäude sowie sämtliche Grundflächen in Besitz des bayerischen Staates über. Dieser veräußerte wiederum große Teile davon an private Käufer.

Am 12. Februar 1828 erwarb der Braumeister Xaver Schmied diesen Hopfenanger und erbaute 1830 dort das erste Haus. Das Anwesen bekam den Hausnamen „Beim Brauer“. Der südliche Teil des Gebäudes steht noch heute. Beim damaligen Hausbau wurden mit hoher Wahrscheinlichkeit Steine, Holz und sonstige Baumaterialien aus den abgebrochenen
Gebäuden des ehemaligen Klosters verwendet.

In der Folgezeit wechselte das Haus mehrmals seine Besitzer. Ab 1839 bewohnte ein in der damaligen Zeit weithin bekannter Uhrmacher Anton Kollmann mit seiner Familie das Anwesen, wodurch der Hausname „Beim Uhrmacher“ entstand. Somit ist es auch kaum verwunderlich, dass es in Steingaden noch bis Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts wohl des Öfteren zu folgendem Ausspruch gekommen ist: „Komm, lass uns auf a Maß Bier, zum Uhrmacher gehn!“

Im Jahre 1865 erwarb der Metzgermeister Josef Filser die heutige Gaststätte und eröffnete schon bald eine Metzgerei. Er vergrößerte das Anwesen um ein Schlachthaus sowie einen Stall, an dessen Stelle sich heute unser großer Fest- und Speisesaal befindet.

Seit dem 2. November 1869 wird das Haus als Gastwirtschaft betrieben, damals wurde dem Gesuch der Eheleute Filser um Erteilung einer Wirtschafskonzession zugestimmt und die Genehmigung zur Eröffnung einer Bierwirtschaft erteilt.

Die Eheleute Wind kauften am 16. Januar 1874 die Gastwirtschaft, jedoch kam es schon am 21. Mai 1883 zu einer Zwangsversteigerung.

Die Gräfin Alexandrine der Dürckheim`schen Familie erstand damals das Haus für 19.379 Reichsmark. Sie verpachtete daraufhin die Gastwirtschaft an Michael Schleich, den 2. Bürgermeister der Gemeinde Urspring. So wurde noch lange nach seinem Tod im Jahre 1931 der Hausname „Beim Schleich“ benutzt, wenn der Gasthof gemeint wurde.

Am 18. Februar 1897 ging der gesamte Besitz der Gräfin an ihren Sohn, den Grafen Friedrich von Dürckheim-Montmartin über, welcher die Immobilie dann 1915 an die Aktienbrauerei Traube und Löwe A.G. Kaufbeuren veräußerte.

Am 1. März 1918 kauften dann die Eheleute Maria und Johann Graf, zu je gleichen Teilen, den Gasthof. Von diesem Tag an bewirtschaftet die Familie Graf, nun schon in der 4. Generation, das Anwesen. Seit der damaligen Zeit wurden vielerlei An- und Umbaumaßnahmen durchgeführt, wobei aber jederzeit darauf geachtet wurde den historischen Charakter zu wahren, um die Tradition des Hauses fortzuführen.


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